Erkrankung
Hauptmerkmale erblicher Netzhauterkrankungen
1. Genetische Ursache:
Diese Erkrankungen werden durch Mutationen in bestimmten Genen verursacht, die für die normale Funktion der Netzhautzellen wichtig sind. Je nachdem, welches Gen betroffen ist, können verschiedene Formen der Erkrankung auftreten.
2. Vererbungsmuster:
Erbliche Netzhauterkrankungen können autosomal-dominant, autosomal-rezessiv oder X-chromosomal vererbt werden. Das Vererbungsmuster beeinflusst das Risiko, die Krankheit an die Nachkommen weiterzugeben.
3. Betroffene Netzhautzellen:
Die Erkrankungen betreffen meist die Photorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) oder das retinale Pigmentepithel (RPE). Stäbchen sind für das Sehen bei schwachem Licht verantwortlich, während Zapfen für das Farbsehen und die Sehschärfe bei Tageslicht zuständig sind.
Symptome
- Nachtblindheit
- Eingeschränktes Gesichtsfeld
- Sehschärfeverlust
- Störungen des Farbsehens
- Blendempfindlichkeit
Diagnose
Behandlungsmöglichkeiten
Derzeit gibt es keine Heilung, aber einige Therapieansätze wie:
- Genersatztherapie (derzeit lediglich bei biallelischer Mutation im RPE65-Gen verfügbar)
- Sehhilfen und Rehabilitation
Zudem gibt es Hilfsangebote (Vereine/Selbsthilfegruppen/Berufsförderungswerke):
https://www.dbsv.org
https://www.pro-retina.de
https://bfw-dueren.de